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Selbstreflexion – 11 Fragen für ein besseres Zeitmanagement und Selbstmanagement Tipps

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Selbstreflexion ist der Schlüssel zu einem glücklicheren Leben und zu mehr Erfolg. Auch in Bezug auf das eigene Zeitmanagement. Allerdings: Zeitmanagement können Sie vergessen. Wie jetzt? Ja, Sie können – wörtlich genommen – Ihre Zeit nicht managen. Denn auch wenn Sie sich noch so anstrengen: der Tag hat nun einmal nur 24 Stunden. Punkt. Was Sie aber managen können, ist Ihr Verhalten in der Zeit. Beim Zeitmanagement geht es also um gutes Selbstmanagement für mehr Zeit. Und zum erfolgreichen Selbstmanagement gehört als einer der wichtigsten Start-Punkte die Selbstreflexion, manche nennen es auch Selbstanalyse.

Dazu sind Selbstreflexions-Fragen ein prima Hilfsmittel, um sich selbst zu überprüfen, zum Nachdenken zu bringen. Oder um Verbesserungspotentiale aufzudecken. 11 wichtige Fragen, die Sie sich selbst für besseres Zeitmanagement stellen und beantworten sollten, zeige ich im Artikel. Finden Sie heraus, ob Sie für sich selbst ein guter ZeitMANAGER sind. Und wie Sie ein ZeitGEWINNER werden können.

Ich habe die Fragen in 3 Bereiche eingeteilt: 1. Fragen zur Selbstreflexion für das Zeitmanagement-Fundament 2. für die Zeitmanagement “Dranbleibe”-Technik und 3. für die Optimierung der Zeitnutzung.

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Das Zeitmanagement-Fundament – verstehen wie ich ticke – der “Kick-Off” der Selbstreflexion

Wenn ich mein Verhalten in der Zeit aktiv managen möchte, dann muss ich zunächst wissen, wovon mein Verhalten in der Zeit den überhaupt abhängt.

Hier spielen vor allem Erkenntnisse aus der Hirnforschung eine Rolle. Es geht darum zu verstehen, wie man selbst tickt und welche Elemente Einfluss darauf haben, wie ich mich verhalte. Und erst wenn ich diese Elemente kenne, dann kann ich sie auch managen.

Denn unser Gehirn steuert uns leider nicht automatisch zum optimalen Verhalten in der Zeit. Der innere Schweinehund ist nur ein Beispiel, was uns davon abhält, unsere Zeit optimal zu managen oder die richtigen Priotitäten zu setzen.

Erfolgreiche ZeitMANAGER nehmen daher aktiv Einfluss

Sie steuern gegen, versuchen, gewisse Automatismen zu durchbrechen, arbeiten dauerhaft daran, ihre Gewohnheiten zu ändern (und das ist leider nicht ganz einfach). Wenn Sie so wollen: Sie managen ihr Gehirn. Hier beginnt aus meine Sicht das MANAGEMENT der Zeit. 7 Möglichkeiten, um beispielsweise dem inneren Schweinhund ein Schnippchen zu schlagen, habe ich in einem eigenen Artikel beschrieben.

Zu diesem “Gegensteuern” gehört auch, dass ich erkenne, welcher Zeittyp ich bin, was meine “Neigungen” beim Verhalten in der Zeit sind. Also beispielsweise, ob ich jemand bin, der sich leicht ablenken läst und wenig fokussiert ist. Oder bin ich jemand, der schlecht “Nein” sagen kann? Bin ich eher jemand der sofort losrennt oder jemand der (quasi von Natur aus) eher geplant und strukturiert vorgeht?

Erfolgreiches Zeitmanagement ist immer individuell und “höchstpersönlich”

Es liegt auf der Hand, dass optimales Zeitmanagement daher sehr individuell ist. Dass ich zum Beispiel meinen Zeittypen berücksichtigen sollte – bei den Maßnahmen, die ich für mein Zeitmanagement ergreife. Denn nicht alles funktioniert gleich gut bei jedem.

Deshalb lautet die beiden ersten Fragen zur Selbstreflexion für ein erfolgreiches Selbstmanagement:

  • Frage 1: Kenne ich die Determinanten meines Verhaltens (weiß ich, was mich bzw. uns Menschen steuert) und kenne ich meinen Zeittypen?
  • Frage 2: Weiß ich, wie ich auf diese Determinanten positiven Einfluss nehmen kann? Und mache ich dies – jeden Tag?

Oftmals stelle ich fest, dass Menschen, die an ihrem Zeitmanagement arbeiten wollen, auf diese beiden Fragen zunächst keine oder nur sehr rudimentäre Antworten haben. Mit anderen Worten: ihnen fehlt das Fundament für erfolgreiches Zeitmanagement. Dies ist eine der Ursachen, warum viele scheitern.

Wo bekomme ich denn solche Infos her?

Nun, das allwissende “Google” ist immer eine gute Wahl. Allerdings kostet es viel Zeit und Energie, um sich das alles zusammenzugooglen. Oder Sie schauen in Bücher zur Selbstmotivation. Hier finden sich häufig ebenfalls Kapitel, die sich mit den Determinanten menschlichen Verhaltens beschäftigen.

Um Menschen die mühsame Suche gleich abzunehmen, gehe ich auch in meinem  Online-Kurs “Top Produktivität und Zeitmanagement. Täglich alles im Griff.”  auf diese Determinanten und wie ich darauf positiv Einfluss nehmen kann, sehr ausführlich ein – in den ersten 5 Modulen mit über 30 Lektionen. So schaffen wir im Kurs zunächst das Fundament für mehr Erfolg im Zeitmanagement Schauen Sie sich doch direkt einige Vorschaulektionen an.

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Eine Zeitmanagement-“Dranbleibe”-Technik – nachhaltiges Selbstmanagement

Es ist prima, wenn ich weiß, wie ich ticke und wie ich mein Verhalten besser steuern kann. Doch das Ganze nützt mir aber absolut gar nichts, wenn ich ZUSÄTZLICH nicht auch eine Technik für mich habe, wie ich dafür sorge, dass ich auch DRANBLEIBE.

Zeitmanagement ohne “Dranbleibe”-Technik ist wie Marmeladenbrot ohne Marmelade. Es fehlt etwas ganz Entscheidendes.

Ohne eine (oder vielleicht sogar mehrere) Techniken zu einer solchen “Dranbleibe”-Selbstmotivation wird mein Zeitmanagement sich langfristig mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht verbessern.

Warum?

Weil es Energie kostet, Gewohnheiten zu ändern. Weil es Energie kostet, Dinge zu tun, die ich vorher vielleicht nicht oder nicht so gemacht habe. Weil das alles gefühlt nicht von Anfang an “Spaß” macht, so dass ich nicht immer automatisch in den “Flow” komme.

Deshalb ist es aus meiner Sicht extrem sinnvoll, sich vorab damit zu beschäftigen, was ich tun kann bzw. werde, um mich “dabei” zu halten. Um nicht auf halber Strecke erbärmlich zu verrecken. Um mir immer wieder einen positiven Kick zu versetzen. Um Anstupser zu bekommen. Um nicht nur morgen, sondern auch übermorgen und überübermorgen etc. an der Optimierung meines Zeitmanagements zu arbeiten.

Deshalb lautet die dritte Frage zur Selbstreflexion über mein Selbstmanagement:

  • Frage 3: Habe ich Techniken bzw. welche Techniken habe ich, die dafür sorgen, dass ich “dranbleibe”, dass die Optimierung meines Zeitmanagements keine Eintagsfliege wird? Und wie messe ich bzw. woran erkenne ich, ob ich wirklich dranbleibe bzw. wo noch Lücken sind?

Man könnte auch anders formulieren: Habe ich Techniken, um mich motiviert zu halten, mein Verhalten in der Zeit dauerhaft zu managen?

Und auch hier ist es oft so, dass eine ganze Reihe Menschen hierauf noch keine Antwort haben.

Zwar haben einige sogar für sich etwas gefunden, was sie zukünftig im Rahmen ihres Zeitmanagements machen wollen. Zum Beispiel eine Priorisierungstechnik anwenden oder den ein oder anderen Zeitmanagement-Tipp ausprobieren.

Aber sie haben KEINE Technik oder eine Vorgehensweise für sich gefunden oder festgelegt, mit der sie dafür sorgen, dass sie dies nicht nur 1x sondern bestenfalls immer wieder machen werden.

Wenn das “Verstehen, wie ich ticke” das Fundament für unser Zeitmanagement ist, dann ist das “Wissen, wie ich dranbleibe” praktisch das Dach in unserem Zeitmanagement-Haus. Es schützt mich vor Wind und Regen und sorgt dafür, dass nichts “aufweicht”.

Erst hierdurch wird mein Zeitmanagement wirklich “wasserdicht”. Deshalb gehört die Frage 3 aus meiner Sicht unbedingt mit in das Set zur Selbstreflexion über mein Zeitmanagement hinein.

So habe ich zum Beispiel im Online-Kurs diesem “Dach” auch direkt ein komplettes eigenes Modul gewidmet, mit insgesamt 7 Lektionen.

 

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Selbstmanagement zur Optimierung der Zeitnutzung – Selbstreflexion zum operativen Zeitmanagement

Wir haben jetzt Reflexionsfragen zum Fundament und zum Dach unseres Zeitmanagements. Jetzt geht es um die Etagen, die Verbindung zwischen Fundament und Dach.

Dies ist das operative Zeitmanagement – die Optimierung meiner Zeitnutzung.

Sie werden merken, auch hier geht es zuallererst um die regelmäßige Analyse, um ein Verständnis darüber, was ich tue. Und zwar so detailliert wie möglich. Transparenz lautet das Zauberwort. Erst wenn ich eine hinreichende Transparenz habe, weiß ich genau, wo ich ansetzen sollte, um mich bzw mein Zeitmanagement zu verbessern.

Wichtige Reflexionsfragen zu diesem operativen Selbstmanagement sind die folgenden.

  • Frage 4: Weiß ich wirklich (idealerweise ) minutengenau, was ich täglich tue und wieviel Zeit ich für was einsetze? Überprüfe ich anhand dessen regelmäßig, ob meine Zeitnutzung optimal ist und was / wo ich mich verbessern kann?
  • Frage 5: Trainiere ich regelmäßig mein Zeitgefühl? – denn oftmals liegen Probleme im Zeitmanagement darin, dass Menschen die benötigte Zeit für eine Aktivität oder Aufgabe falsch einschätzen.
  • Frage 6: Kenne ich meine Zeitfresser und Zeitdiebe genau? Welche davon kommen von außen? Welche liegen in meinem Verhalten? Habe ich eine Methode, um die Zeitfresser und Zeitdiebe zu analysieren? Mache ich dies regelmäßig und ergreife ich AKTIV Maßnahmen, um diese Zeitfresser und Zeitdiebe zu reduzieren oder sogar ganz abzubauen? Wie “tracke” ich diese Maßnahmen?
  • Frage 7: Weiß ich genau, wieviel Zeit ich durch Störungen verliere? Und was die Störungsursachen sind? Manage ich die Störungen aktiv, um sie zu reduzieren bzw. abzubauen?
  • Frage 8: Analysiere ich regelmäßig, was ich aufschiebe und vor allem warum? Habe ich ein Maßnahmen-Schema, welches zu den unterschiedlichen Gründen des Aufschiebens passt? Frei nach dem Motto: wenn der Grund des Aufschiebens “X” ist, dann kommen folgende Maßnahmen in Frage …
  • Frage 9: Nutze ich Hilfsmittel, Checklisten, Formblätter o.Ä., die mir mein Zeitmanagement erleichtern? Beispiele für solche Hilfmittel und Formblätter als Printables finden Sie hier.
  • Frage 10: Analysiere ich regelmäßig, ob ich die richtigen Prioritäten setze bzw. gesetzt habe?  Und leite ab, was ich anders oder besser machen kann?
  • Frage 11: Analysiere ich regelmäßig, ob meine Tages-/Wochenplanung “gepasst” hat? Wo gab es Engpässe und warum? Wo gab es Puffer und warum? Wo könnte ich optimieren? Was werde ich zukünftig anders machen?

Mit der Optimierung der Zeitnutzung, mit Tipps, Methoden, Techniken, Beispielen und Übungen für mehr Produktivität und fürs „Zeit gewinnen“ und effizienter arbeiten beschäftigt sich natürlich auch der Online Kurs – in über 30 Lektionen.

So haben Sie hier im Kurs alles an einer Stelle – vom Fundament, über die Etagen bis zum Dach Ihres Hauses für erfolgreiches Selbstmanagement.

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Fazit

Haben Sie die Fragen für sich beantwortet? Waren Sie dabei ehrlich zu sich? Und gefallen Ihnen die Antworten, die Sie gegeben haben?

Wenn ja, dann: herzlichen Glückwunsch! Wenn aber nein, dann wissen Sie jetzt wahrscheinlich schon sehr gut, wo Sie ansetzen könnten. Und dann ist das Ziel der Fragen zur Selbstreflexion erreicht. Einen Impuls zu geben. Eine Handlungsmotivation auszulösen.

Und wenn Sie sich zur Selbstreflexion diese 11 Fragen regelmäßig stellen und hieraus Maßnahmen ableiten, steigen m.E. Ihre Chancen, Ihr Zeitmanagement nachhaltig zu verbessern.

So gesehen sind auch diese Fragen bereits eine Form der “Dranbleibe”-Technik (das “Dach” des Selbstmanagements), wie wir es vorhin beschrieben haben. .

Es empfiehlt sich, dass Sie je nach Bedarf diesen Fragenkatalog zur Selbstreflexion für sich individualisieren. Also für Sie weniger Relevantes streichen und ggf. Fehlendes ergänzen.

Denn – um es nochmals zu sagen – der Kern für erfolgreiches Zeitmanagement liegt darin, sich regelmäßig – um nicht zu sagen dauerhaft – sich mit sich selbst zu beschäftigen.

Dass Sie ganz einfach Freude an der Selbstoptimierung entwickeln. Und das Positive ist: Ihr Gehirn wird mit der Zeit neue (bessere) Automatismen finden. Ihr Verhalten in der Zeit kann sich Stück für Stück positiv verändern. Und es wird hnen damit immer leicht fallen, gutes Selbstmanagement zu betreiben.

Allerdings müssen Sie dafür zunächst eines tun: ANFANGEN. Starten Sie mit den Reflexionsfragen am besten noch heute. Oder gehen Sie direkt noch einen Schritt weiter und schauen sich den Online-Kurs an. 

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